Das Unternehmen und Gemeinwohl

Wir fühlen uns der Umwelt, unseren MitbürgerInnen und KundInnen verpflichtet, fair und transparent zu wirtschaften. Unsere Ressourcen schont die Ego langfristig; wir wirtschaften nachhaltig, gerecht und solidarisch.

Alle MitarbeiterInnen in der Ego schaffen soviel, wie sie wünschen. Familienarbeit, Sozialpflege, Weiterbildung, Parteiarbeit, Vergnügen und Müssiggang wird ermöglicht durch das gemeinsame Wirtschaften.

Um diese Wünsche und Gegebenheiten organisatorisch zu ermöglichen braucht es eine entsprechende Managementform, die Selbstverwaltung.

Daher sind die Themen der Gemeinwohlökonomie der Ego nicht fremd.  Der Ego fehlte bislang jedoch das Instrument die Zielsetzungen und Istzustand zu beurteilen und zu formulieren. Die Gemeinwohlbilanzierung will die Ego gleichwertig wie die Finanzbilanzierung anwenden. Die Ego verspricht sich dadurch eine solide Weiterentwicklung. 

«Warum wir als Unternehmen die Gemeinwohlbilanz erstellen und was uns dieser Prozess bringt». Wir engagieren uns für mehr Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft. Wir als Ego übernehmen unternehmerische Verantwortung für unsere Produkte, Dienstleistungen und unser Handeln. Wir wollen ein «Leuchtturm» für die Zukunftsfähigkeit (Enkeltauglichkeit) in unserer Branche sein und haben uns entschieden, die Gemeinwohlbilanz nach der neuen Matrix 5.0 zu erstellen. Wir erweitern darüber unseren Horizont, gewinnen neue Anregungen beim Bearbeiten der 20 Kriterien und entwickeln in der Peergruppe sowie bei uns im Unternehmen Massnahmen zur weiteren Verbesserung in Richtung Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit und Gemeinwohlorientierung.

Uns kommt es nicht auf die Punkte an, die wir im Bewertungsprozess bekommen, sondern auf den Prozess und die Ausstrahlung, die wir darüber erreichen können – intern und extern. Die Gemeinwohlbilanz stellt sehr hohe Ansprüche an die Nachhaltigkeit von Unternehmen, die von Branche zu Branche in der Praxis und unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit unterschiedlich gut erfüllt werden können – z.B. sehr abhängig von der Liefer- und Wertschöpfungskette sowie den Produkten und Dienstleistungen. Die Ego startet mit der Gemeinwohlbilanz ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Punktezahl. In den nächsten Jahren wird sich die Bilanz verfeinern und Aussagen liefern, die für die Ego wichtig und nützlich sind. Für die Vergleichbarkeit werden die Vorgaben der Gemeinwohlmatrix übernommen.

Der erste Kontakt zu Gemeinwohlökonomie entstand am 01.09.2016 an der Veranstaltung mit Christian Felber in Winterthur. Die Einladung zur Einführung der Gemeinwohlökonomie verdankt die Ego dem Architekturbüro ARBA-BIOPLAN aus Winterthur.

 

 

Teste dein Gemeinwohl-Verhalten!